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Folierungen

Sowohl im Fahrzeugbereich als auch im Ladenbau ersetzen Folierungen oft eine Lackierung. Ihre Vorteile hierbei sind eine hohe Farbbeständigkeit, exzellente Haltbarkeit im Außen- und Innenbereich und eine einfache Möglichkeit farbgetreu nachbessern zu können ohne eine aufwändige Lackierung durchzuführen. Im Folienbereich vertrauen wir auf Hersteller, wie z. B.: 3M®, Hexis®, MACtac©, Avery® oder aber auch Oracal®. Für die Verarbeitung der Folien, wie z. B. geplottete Schriften können wir Ihren Bedarf schnell decken.
Viele verschiedene Materialien und die unterschiedlichsten Farbtöne, Varianten und Variationen lassen sich bekleben. Durch Veredelung mit individuellen Folienlaminaten lässt sich für jede Folie ein einzigartiger Touch erzielen. Wenn Sie wünschen, können wir auch einen Farbton in Zusammenarbeit mit einem Folienhersteller produzieren!

Agenturen & große Unternehmen

Durch unsere flexiblen Verkleber können wir ganze Flotten fristgerecht umfolieren. Sowohl komplette Beklebungen, als auch nur Teilfolierungen oder aber Folienschriftzüge bringen wir bei Ihnen oder auf angelieferte Produkte, Materialien oder KFZ's auf.

Ladenbau & Point of Sale

Folierungen von Fensterflächen oder anderen Glasflächen gehören zu unseren Stärken, aber auch bei der großflächigen Beklebung, wie z. B. von Alu-Verbundplatten, sind wir Ihr Partner. Durch unseren modernen Maschinenpark können wir Folierungen kostengünstig und fristgerecht anbieten!

LKW & PKW

Egal ob Privat- oder Firmenfahrzeuge - Ihr Wunsch nach einem individuell gestalteten Fahrzeug, egal ob PKW oder LKW steht nichts mehr im Wege. Es ist keine Lackierung notwendig und durch eine Folierung schützen Sie den Lack, sodass Ihr Fahrzeug nach erfolgter Neutralisierung einen höheren Wiederverkaufswert am Markt erzielt.
DIes ist eine Hallenbeschriftung bei der Firma H+W Nutzfahrzeugtechnik
Ein Sprinter der Firma Lieba Lichtelementebau.
Foliertes Muldenfahrzeug der Firma Kloos Fahrzeugbau

Was sind Folierungen?

Folierungen sind die Verklebung von von außen sichtbaren Flächen. In der Regel bedient man sich dieses Verfahrens, um Fahrzeuge, Schaufenster, Werbeschilder, Hallenschilder, Werbeplanen, Möbel oder Wände mit Schriftzügen, Buchstaben, Logos oder Bildern zu bekleben. Grundsätzlich kommt Folierung von Glas, Kunststoff oder Metall in Betracht und erfolgt auf festem, trockenen und staubfreien Untergrund. Folieren ist eine komplizierte und schwierige Tätigkeit und sollte von einem gelernten Fachmann durchgeführt werden, sodass ein hochwertiges und einwandfreies Ergebnis gewährleistet wird.

Zur Verklebung von Außenflächen wird Klebefolie verwendet. Unter einer Klebefolie versteht man eine eigens hergestellte, hauchdünne – zumeist dünner als 1 mm – Folie aus Kunststoff, in der Regel aus PVC oder Polyester. Auf der Rückseite der Klebefolie ist eine Klebeschicht. Je nachdem, welche Fläche verklebt werden soll, unterscheiden sich Klebefolien in Klebekraft und Klebeeigenschaft. Klebefolien gibt es in unterschiedlichen Ausführungen, eingefärbt, einfarbig oder für den Digitaldruck angefertigt in Weiß oder Transparent.

Drucktechniken und Technologien

Es gibt unterschiedliche Drucktechniken und Produktionsverfahren zur Herstellung von Klebefolien. Hier werden insbesondere die Techniken Schneideplott und Digitaldruck näher beschrieben:

Beim Schneideplott handelt es sich um ein Zuschneiden von Folien in die gewünschte Form. Das digital gesteuerte Messer schneidet die Klebefolie in jede Form und Größe zu. Geschnitten wird nur die Klebefolie, nicht jedoch das darunter liegende Papier. Das Motiv ist dann herauslösbar und wird mit einem Transfertape versehen. Das Transfertape dient insbesondere dazu, um die geschnittenen Formen und Buchstaben auf die gewünschte Oberfläche zu übertragen. Nach dem Abziehen des Transfertapes bleiben die Motive und Buchstaben auf der gewünschten Oberfläche kleben.

Beim Digitaldruck druckt der Digitaldrucker Motive bzw. Buchstaben auf eine weiße Klebefolie. Nachdem das Motiv oder die Buchstaben auf die Folie gedruckt wurden, wird die Folie versiegelt. Die Versiegelung dient dem Schutz vor UV-Strahlung, Witterung oder anderen äußeren Einflüssen. In der Folge wird die Folie je nach Wunsch und Bedarf zugeschnitten. Nähere Infos hierzu unter unserem Punkt: Digitaldruck.

Folierungen und Fahrzeugbeschriftungen

Folien zur Fahrzeugbeschriftung

Autobesitzer lassen ihre Fahrzeuge gerne folieren statt sie aufwendig und kostspielig zu lackieren. Die Folierung bietet gegenüber einer Lackierung den Vorteil, dass sie jederzeit entfernt werden kann, ohne, dass Schäden am Lack entstehen. Mit einer Vollfolierung kann jeder Autobesitzer sein Fahrzeug mit Trendfarben oder extravaganten Farben verschönern. Nicht nur Privatpersonen, aber auch Firmen bekleben ihre Firmenfahrzeuge gerne mit ihren Schriftzügen, um die nötige Aufmerksamkeit im Straßenverkehr auf sich zu lenken. Schriftzüge auf Firmenfahrzeugen führen außerdem zum gewünschten Werbeeffekt und haben einen Wiedererkennungswert. Die Voll- bzw. Teilfolierung eignet sich hervorragend für die Verklebung von Lieferwagen bzw. Lastkraftwagen, denn diese Fahrzeuge bieten eine besonders große Fläche, welche sich zur Anbringung von Beschriftungen sehr gut eignet.

In der Regel kann jede Fläche am Auto mit dem gewünschten Schriftzug beklebt werden. Zu den bevorzugten Flächen gehören Türen, Motorhauben, Stoßstangen und Schweller. Alle anderen Teile des Fahrzeuges können ebenfalls beklebt werden, wie z. B.: die Außenspiegel. Es empfiehlt sich allerdings, dies von einem Fachmann durchführen zu lassen, sodass die Beklebung optisch gut aussieht.

Zulässig ist ebenso die Verklebung der Front- bzw. Heckscheibe mit einem gewünschten Schriftzug. Aus Gründen der öffentlichen Sicherheit sowie aufgrund des Gesetzes dürfen Scheiben nur bis zu max. 10% der Gesamtfläche beklebt werden.

Dies ist ein beschrifteter Auflieger der Firma Vogtt Transporte, Ahaus.

Car Wrapping

Als Car Wrapping bezeichnet man die Fahrzeugvollverklebung. Dabei wird auf der Außenhaut des Fahrzeuges selbstklebende, hochelastische und dehnbare Klebefolie angebracht. Insbesondere beklebt man Fahrzeuge zu Werbezwecken, vor allem auf öffentlichen Verkehrsmitteln. Darüber hinaus wird die Vollbeklebung auch zu Kennzeichnungszwecken verwendet, nämlich von Rettung, Feuerwehr oder Polizei. Besonders beliebt ist das Car Wrapping unter Fahrzeugtunern oder auch bei Autoherstellern, die das Aussehen ihrer Prototypen geheim halten möchten.

Haltbarkeit

Grundsätzlich hält die Vollverklebung ca. sieben Jahre oder gar länger, je nach Hersteller. Wie auch bei der Teilverklebung weisen bedruckte Folien eine kürzere Lebensdauer gegenüber gefärbten Folien auf. Da Fahrzeuge in der Regel der Witterung ausgesetzt sind, nutzt sich die Folie ab und die Farbe verblasst rasch. Großformatdrucke werden zwecks längerer Haltbarkeit laminiert. Es empfiehlt sich Folien-Laminate für das Car Wrapping zu verwenden, denn diese sind elastisch, dehnfähig und bieten besseren Schutz vor mechanischer Belastung.

Vor – und Nachteile von CarWrapping

Das Car Wrapping bietet einen entscheidenden Vorteil gegenüber einer Lackierung. Auf der einen Seite ist es kostengünstiger ein Fahrzeug mit Folie zu bekleben. Andererseits kann das Car Wrapping einfacher und kostengünstiger rückgängig gemacht werden. Gefällt die Folie nicht mehr oder ist diese abgenutzt, zieht man sie einfach wieder ab. Ein weiterer Vorteil einer Folierung des Fahrzeuges ist, dass die Folie den Lack vor äußeren Einwirkungen, UV-Strahlung und Steinschlägen schützt.
Wird lediglich eine Sichtfolierung am Fahrzeug durchgeführt, kann dies gewisse Nachteile mit sich bringen: Bei der Sichtfolierung werden nur von außen sichtbare Teile des Fahrzeuges beklebt. Andere Teile des Fahrzeuges wie die Innenseite des Tankdeckels oder die Innenseites des Türrahmens werden ausgelassen. Im Laufe der Zeit kann sich die Farbe der Folie von der Farbe des Lacks unterscheiden. Ein nahtloses und vollständiges Folieren ist möglich, kostet jedoch mehr.

Folienarten für die Folierungen von Fahrzeugen

Es gibt unterschiedliche Arten von Beschriftungen von Fahrzeugen. Folien können mit jedem erdenklichen Motiv bedruckt werden, z. B.: Bildern, Firmenlogos, Fotos, je nachdem, zu welchen Zweck das Fahrzeug bedruckt werden soll. Außerdem können mit der Folierung besondere Effekte erzielt werden.
Man unterscheidet zwei Folienarten, nämlich zwischen Aufklebern auf weißem Untergrund und konturgeschnittenen Aufklebern.
Bei Aufklebern auf weißem Untergrund wird das Motiv auf eine weiße Folie gedruckt und der Aufkleber in Einem auf das Fahrzeug geklebt. Besonders beliebt ist diese Folienart, wenn der Aufkleber mit einem großen Motiv und vielen Details bedruckt sein soll. Der Vorteil dieser Vorgehensweise liegt darin, dass diese sehr einfach ist und man die Beklebung selbst durchführen kann. Der Nachteil ist jedoch, dass an den Rändern Schmutz ansetzt und die Beklebung nach einiger Zeit nicht mehr so schön ist.
Eine andere Art von Aufklebern ist der konturgeschnittene Aufkleber, also Aufkleber ohne Hintergrund. Wesentlicher Vorteil dieser Art der Beklebung ist, dass sich Schmutz an der Kontur nicht so rasch absetzt. Das auf dem Aufkleber aufgedruckte Motiv kommt mehr zur Geltung und bleibt länger schön.

Haltbarkeit

Fahrzeugfolierungen halten in der Regel zwischen vier und fünf Jahren. Jedoch ist die Haltbarkeit grundsätzlich von Faktoren wie Witterung und Untergrund der beklebten Fläche abhängig. Nach einer Zeit von ein paar Jahren verliert die Folie an Elastizität und wird spröde. Eine digital bedruckte Folie hat eine geringere Haltbarkeitsdauer, denn die Farben bleichen schneller aus. Auch bei überlackierten Kunststoffteilen kann sich die Haltbarkeit verkürzen. 

Folie zur Tönung von Autoscheiben

Scheibenfolie wird grundsätzlich zur Tönung von Autofensterscheiben eingesetzt und verwendet. Hauptzweck bei den Folierungen von Scheibentönungsfolien ist der Sonnenschutz. Sie werden jedoch gerne zur Verdunkelung eingesetzt. Spezielle Ausführungen mit einer geringen Lichtdurchlässigkeit von bis zu 3 % werden zusätzlich als Lichtschutz eingesetzt.

Scheibenfolien bestehen aus Polyester und haben auf einer Seite eine Klebeschicht aus Acryl-Harz, welche durch eine zusätzliche Schutzfolie abgedeckt ist. Es gibt zwei Arten von Scheibentönungsfolien für Fahrzeugscheiben, nämlich einlagige und mehrlagige Folien. Einlagige Folien haben den entscheidenden Nachteil, dass diese aufgrund der Sonnenstrahlung bald ausbleichen. Im Gegensatz dazu sind mehrlagige Folien sehr widerstandsfähig, kratzfest und bleichen kaum aus.

Angebracht wird die Scheibentönungsfolie an der Innenseite der Autoscheibe. Der Nachteil der Folie ist, dass es nicht so einfach ist, die Folie an der Fensterscheibe anzubringen. Die Anbringung braucht Übung und Erfahrung, denn diese muss mit einem Heißluftfön auf die passende Größe geschrumpft werden. Zu heiß darf die Polyester-Folie aber auch nicht behandelt werden, denn ab einer Temperatur von 250 Grad verbrennt die Folie und kann nicht mehr verwendet werden.

Wozu bringt man Scheibentönungsfolien an den Fensterscheiben an? Scheibentönungsfolien bieten guten Sichtschutz, Sonnenschutz und verhindern die Aufheizung des Fahrzeug-Innenraumes. Scheibentöngungsfolien absorbieren die für Menschen schädliche UV-A und UV-B Strahlung und können das Aufheizen des Fahrzeuginnenraumes um bis zu 60 % verringern.

Nicht jede Scheibenschutzfolie darf an der Scheibe eines Fahrzeuges angebracht werden. Es bestehen gesetzliche Bestimmungen, welche Art von Folie an einer Fahrzeugscheibe angebracht werden darf. In Deutschland muss die Scheibentönungsfolie der Allgemeinen Bauartgenehmigung (ABG) entsprechen. Die angebrachte Folie muss die ABG-Nummer sichtbar enthalten. Darüber hinaus darf die Scheibentönungsfolie nur an hinteren Seitenscheiben ab der B-Säule angebracht werden sowie auf der Heckscheibe. Verwendet man die Folie auf der Heckscheibe, muss auch ein zweiter Außenspiegel am Fahrzeug angebracht werden. Möchte man an der Windschutzscheibe oder an den Seitenscheiben Scheibentönungsfolie anbringen, darf nur eine Fläche von 0,1 m² beklebt sein.

Sonnenschutzfolierungen und Folierungen zur Einsparung von Energie 

Wärmeverlust

Wärmeverlust geschieht auf dreifache Weise. Entweder erfolgt der Wärmeverlust bzw. Energieverlust durch Koduktion (Wärmeleitung). Konduktion beschreibt, auf welche Weise Wärmeenergie durch ein Material, wie z. B.: Holz oder Glas, geleitet wird. Oder der Energieverlust erfolgt im Wege der Konvektion. Das bedeutet, dass sich warme und kalte Luft vermischen. Die Art, wodurch die meiste Energie verloren geht, ist die Wärmestrahlung. Die Wärme strahlt in beide Richtungen der Fensterscheibe, nämlich sowohl nach innen wie auch nach außen. 

Anbringung von Energiesparfolien

Diesem physikalischen Vorgang kann man durch das Anbringen von Energiesparfolien entgegenwirken. Vor allem in der kalten Jahreszeit ist der Wärmeverlust durch Fenster und die Verglasung besonders hoch. Wer also dem Wärmeverlust auf möglichst günstige Weise entgegentreten möchte, ist mit der Anschaffung einer Wärmeschutzfolie, oder auch Wärmeschutzfolie genannt, gut beraten. Die transparente Folie ist von der Innenseite anzubringen. Die Wärmeschutzfolie enthält eine Metalllegierung, die die Wärmestrahlung reflektiert. Die besondere Fähigkeit der Wärmeschutzfolie oder Energiesparfolie liegt darin, dass die Wärme in den Raum zurück reflektiert wird. Dies geschieht, bevor das Fensterglas die Sonnenstrahlung zur Gänze absorbieren kann und den Raum in Richtung der Außenscheibe verlässt. Die restliche Energie bleibt im Raum erhalten, was zur Steigerung des Komforts beiträgt.

Sonnenschutzfolien

Nicht nur im Winter kann man den Wärmeverlust mit der Montage von Energiesparfolien verhindern bzw. verringern. Mit dem Anbringen von Sonnenschutzfolien kann man sein Haus oder seine Wohnung an heißen Sommertagen schön kühl halten. Auch hier spart man durchaus Kosten, denn die Verwendung von Klimaanlagen oder Ventilatoren erübrigt sich damit.

Sonnenschutzfolien reflektieren die Sonnenstrahlen und absorbieren schädliche UV-Strahlung. Folierungen von Fenstern bringen insbesondere den Vorteil mit sich, dass die Sonne durch die Folie nicht ins Rauminnere dringen kann und das Haus insgesamt kühler bleibt. Je nach Dunkelgrad der Folie ist es möglich das Hausinnere bis zu 7 Grad kühler zu halten. Die Anbringung von Sonnenschutzfolien ist genauso kostengünstig wie von Energiesparfolien. Besonders in warmen Räumlichkeiten, wie Dachgeschoßwohnungen oder nach Süden ausgerichteten Büros kann man mit der Anbringung von Sonnenschutzfolien sehr viel Energie sparen.

Einmal angebracht, bleiben Sonnenschutzfolien das gesamte Jahr über am Fenster. Man kann sie nicht einfach wieder abmontieren. Allen kritischen Stimmen zum Trotz, können Sonnenschutzfolien beim Sparen von Energie helfen. Vor allem bei alten und schlecht isolierten Fenstern dringt Kälte nach außen. Sonnenschutzfolien verringern diesen Kälteeffekt und können bei der Einsparung von Heizkosten helfen. Die häufigsten Anwendungsbereiche von Sonnenschutzfolien sind Bürogebäude, Kaufhäuser, Schulen, Messehallen, Sporthallen, Gärtnereien, Wohnungen, Ein – und Mehrfamilienhäuser, Wintergärten, etc.

Transparente Sonnenschutzfolien für Schaufenster

Transparente Sonnenschutzfolien sind hingegen sehr helle Folien und zeichnen sich durch hohe Lichtdurchlässigkeit aus und sich auf der Außenseite etwas spiegeln. Besonders gerne werden transparente Sonnenschutzfolien als Sonnenschutz für Schaufenster eingesetzt. Darüber hinaus kann durch die transparente Folie ausreichend Tageslicht in die Geschäftsräume dringen kann.
Sonnenschutzfolien hindern die Spektren der Infrarot- und der UV-Strahlung der Sonne daran, durch die Scheiben zu dringen. Mit anderen Worten: das sichtbare Licht wird durchgelassen und das Infrarot-Spektrum wird reflektiert.
Transparente Sonnenschutzfolien bestehen aus Polyester (PET). In die Folie werden mit Sputterverfahren Metall-Raster aus Gold oder Silber eingebracht, welche nur gewisse elektromagnetische Wellenlängen, nämlich die Infrarot-Strahlung der Sonne, reflektiert wird. Die eingebrachten Metall-Rester sind aus einem bestimmten Grund aus Gold bzw. Silber, denn diese reflektieren die Infrarotstrahlung am besten.

Sonnenschutzfolien im Test

Es wurden 12 Sonnenschutzfolien auf ihren Hitzeschutz getestet. Im Ergebnis zeigte sich, dass die meisten (nämlich 9 von 12) einen sehr guten Hitzeschutz bieten und die Sonnenstrahlung um mehr als 80 % verringert werden konnte. Besonders gut schnitten Sonnenschutzfolien beim Einsatz auf Dachfenstern ab, denn die Temperatur in den Räumen war deutlich kühler. Eine Klimaanlage ist nicht mehr nötig. Im Test ergaben sich auch einige Nachteile von Sonnenschutzfolien. Insbesondere ist der Spiegeleffekt für den Betrachter gewöhnungsbedürftig. Je dunkler die Folie ist, desto dunkler wird auch der Raum. Im Winter kann dies unter anderem auch dazu führen, dass die Heiz- und Stromkosten sogar ansteigen. Darüber hinaus ist die Montage zwar einfach, dennoch empfiehlt es sich, diese von Profis durchführen zu lassen, wenn diese auf Anhieb gelingen soll. Das Anbringen durch Profis ist auch teurer, was sich jedoch durchaus lohnen kann, um ein einwandfreies Ergebnis zu garantieren. Fragen Sie in jedem Fall uns!

Beschriftung mittels Folierung

Folien, Aufkleber oder das Verfahren der Folierung leistet nicht nur in den bereits ausgeführten Bereichen, wie Energiesparen, Sonnenschutz, Folierung von Fahrzeugen, Car Wrapping, etc. sehr gute Dienste. Folienaufkleber können ebenfalls sehr gut zur Beschriftung von Fahrzeugen, Gebäuden, Fenstern sowie großen Wänden von Lagerhallen verwendet werden. Dazu verwendet man die sogenannte „Beschriftungsfolie“. Beschriftungsfolie besteht aus einer eigens angefertigten Kunststofffolie, die entweder in Schneideplottern weiterverarbeitet werden oder aber im Digital – oder Offset-Verfahren bedruckt werden.

Anwendungsbereiche und Herstellungsarten von Beschriftungsfolien

In erster Linie werden Beschriftungsfolie zum Zwecke der Werbung und Kennzeichnung verwendet. Hauptanwendungsgebiet der Beschriftungsfolie ist die Außenwerbung. Die Folie wird an Hausfassaden, Schaufenstern, Fahrzeugen, etc. verwendet.

Beschriftungsfolien bestehen vor allem aus PVC. Gelegentlich werden diese auch aus Polyester, Polyproylen sowie Polyethylen hergestellt. Anzumerken ist, dass diese Formen eine eher harte und starre Struktur haben.

Auf ihrer Rückseite haben Beschriftungsfolien eine Klebeschicht. Je nachdem, wie und wo die Beschriftungsfolie angebracht werden soll, ist die Klebekraft entsprechend stark oder schwach. Beschriftungsfolien sind in zahlreichen Farben erhältlich. Die Farben können auch nach Belieben gemischt werden.

Beschriftungsfolien werden auf verschiedene Arten hergestellt. Unterschieden wird zwischen kalandrierten und gegossenen Folien. Kalandrierte Folien sind vorwiegend für einen kurzen Einsatz gedacht, während gegossene Folien sehr lange verwendet werden können.

Kalandrierten Folien wird ein Weichmacher zugesetzt: monomere Weichmacher verflüchtigen sich relativ schnell, was dazu führt, dass die Folie unter Wärmeeinwirkung sehr rasch spröde wird und schrumpft. Die Lebenszeit einer monomer kalandrierten Folie ist auf drei Jahre beschränkt. Polymer kalanadrierte Folien haben allerdings eine wesentlich längere Lebensdauer, denn der Weichmacher bleibt länger erhalten. Kalandrierte Folien werden gerne auf glatten und ebenen Oberflächen eingesetzt.

Im Vergleich zu kalandrierten Folien haben gegossene Folien eine weitaus längere Lebensdauer. Sie schrumpfen kaum und eignen sich hervorragend zur Verklebung von dreidimensionalen Objekten.

In der Regel kann man davon ausgehen, dass die Farben weiß, schwarz und transparent um ca. zwei Jahre länger verwendet werden können als andere Farben. Metallic Farben sind schon nach kurzer Zeit nicht mehr gut verwendbar.

Arten von Beschriftungsfolien

Für welche Art von Beschriftungsfolie man sich entscheidet, hängt davon ab, was beklebt werden soll. In der Folge werden die einzelnen Folienarten auszugsweise genauer beschrieben:

  • Für die Beklebung von LKW-Planen eignen sich Planenfolien besonders gut. Der auf der Rückseite angebrachte Kleber entfaltet seine Klebekraft, wenn dieser an der LKW-Plane angebracht wird. Die Klebeschicht reagiert mit den Weichmachern der Plane.
  • Für die großflächige Beschriftung von Schaufenstern und Leuchtwerbeanlagen eignen sich transluzente Folien besonders gut, denn diese sind lichtdurchlässig. Zu den transluzenten Folien zählt auch die sogenannte Glasätzfolie. Diese hat einen satinierenden oder weißlichen Milchglaseffekt. Gerne wird Glasätzfolie als Sichtschutz eingesetzt.
  • Eine neue Form der Beschriftungsfolie ist die Fassadenfolie. Diese wird mit dem Motiv bedruckt und haftet besonders gut auf Putz- oder Betonwänden. Der Nachteil dieser Folie liegt darin, dass sie nur über wenige Monate hinweg verwendet werden kann.
  • Adhäsionsfolie hat keine Klebeschicht auf ihrer Rückseite, sondern haftet auf der glatten Oberfläche. Der wesentliche Vorteil der Adhäsionsfolie liegt darin, dass diese jederzeit entfernt und wiederverwendet werden kann. Besonders gut eignet sich Adhäsionsfolie, um Ausstattungsmerkmale auf Fahrzeugen anzubringen.

Klebeschriften und Klebebuchstaben

Abgesehen von Beschriftungsfolie gibt es auch Klebeschriften bzw. Klebebuchstaben. Diese unterscheiden sich von der Beschriftungsfolie dadurch, dass die Buchstaben direkt auf die zu beklebende Oberfläche angebracht werden. Die Buchstaben kleben direkt auf der Fläche und es ist kein Hintergrund vorhanden.

Die Herstellung von Klebebuchstaben ist relativ einfach erklärt: die Buchstaben werden aus der Untergrundfolie herausgeschnitten. Die Buchstaben sind sodann aus der Folie herauslösbar. Die um die Buchstaben liegende Folie wird „entgittert“, das bedeutet, sie wird entfernt und die Buchstaben bleiben auf dem Papier kleben. Die Buchstaben werden mit einer Transferfolie überklebt. Mittels der Transferfolie kann man sodann die Buchstaben auf die gewünschte Fläche übertragen. Da die Buchstaben stärker kleben als die Transferfolie, bleiben die Klebebuchstaben auf dem zu beklebenden Untergrund zurück, während die Transferfolie problemlos abgezogen werden kann.